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Frontlader in der Landwirtschaft – darum sind sie unverzichtbar!

© Juan Enrique del Barrio – Shutterstock
Frontlader in der Landwirtschaft.

In der Landwirtschaft gehören Traktoren zu den unverzichtbaren Fahrzeugen. Sie kommen unter anderem als Zug-, Schlepp- oder Hebemaschine zum Einsatz. Ein Frontlader erweitert das Leistungsspektrum. Doch was ist eigentlich ein Frontlader genau und auf was sollten Interessierte beim Kauf achten? Diese und weitere Fragen beantwortet der folgende Beitrag.

Zusatzgeräte für Traktoren – die Auswahl ist vielseitig

Ohne den Traktor würden viele Arbeiten in der Landwirtschaft nur sehr mühsam vonstattengehen. Es handelt sich hierbei um eine Zugmaschine, die in der Landwirtschaft besonders häufig zum Einsatz kommt. Der Schlepper übernimmt dabei vielfältige Aufgaben. Hierzu zählt unter anderem das Ziehen von anhängenden Landmaschinen, Anhängern oder Tanks. Neue Traktoren erweisen sich als hochmoderne, automatisierte Fahrzeuge. Viele Vorgänge lassen sich von der Fahrerkabine aus bequem und einfach steuern. Dies alles hat allerdings seinen Preis. Es gibt Modelle, die weit mehr als 100.000 Euro kosten. Darüber hinaus nutzen Landwirte diverse Zusatzgeräte und -maschinen, die ebenfalls Kosten verursachen. Sie erhöhen die Funktionalität des Schleppers um ein Vielfaches.

Dies gilt unter anderem für:

  • Frontlader (bewegliche Stahlrohrschwinge oder Schwinge)
  • Teleskoplader
  • Aussattmaschinen
  • Düngefass
  • Tank
  • Anhänger
  • Flug

Die Montage der Zusatzgeräte und -maschinen findet an verschiedenen Positionen des Schleppers statt. Gute Beispiele hierfür sind der Frontlader und das Düngefass. Die Montage vieler zusätzlicher Traktormodule erfordert weitreichende Kenntnisse. Darüber hinaus sollten Düngefass, Flug oder bewegliche Stahlrohrschwinge regelmäßig gewartet und gereinigt werden. Für Landwirte lohnt sich der Anbau von Zusatzmodulen. Sie sind dadurch in der Lage verschiedene Tätigkeiten sogar parallel durchzuführen.

Frontlader für Traktoren – deshalb sind sie so praktisch

Beim Frontlader handelt es sich um ein Hubwerkzeug für Traktoren. Die Kopplung an den Schlepper erfolgt auf dessen Vorderseite. Unter einem diesem Begriff versteht der Experte eine bewegliche, Stahlrohrschwinge mit Parallelführung. Traktoren, die mit eine beweglichen Schwinge ausgestattet sind, können Materialien heben, senken und sie transportieren. Ein gutes Beispiel ist der Transport von Strohballen auf dem Hof. Mit der Unterstützung des Frontladers erledigen Landwirte Aufgaben besonders zügig, ohne das hierfür ein gesonderter Anhänger notwendig ist.

Der Frontlader hat den Vorteil, dass der Traktorfahrer freie Sicht hat. Bei vielen Ladern handelt es sich um Einzelmodule, die später am Traktor montiert werden. Es gibt verschiedene Arten der Aufnahmen. Zusätzlich kommt es darauf an, dass der Frontlader zum jeweiligen Traktor passt. Neue Traktormodelle bieten unter anderem einen integrierten Frontlader. Das Hubwerkzeug ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Dies spiegelt sich auch im Preis wider. Viele Modelle haben eine sehr ähnliche Bauweise. Sie gelten als äußerst robust und langlebig. Diese werden in der Regel aus Stahl gefertigt, der die Widerstandsfähigkeit erhöht. Die Vorrichtungen besitzen Zinken.

Heben und Senken: Die Funktionsweise der beweglichen Schwinge verstehen

Der Tätigkeitsfokus liegt bei der beweglichen Schwinge auf dem Heben und Senken. Frontlader können zudem Werkzeuge bewegen, die an dem Gerät montiert sind. Einfache Frontlader besitzen zum Heben eine Hydraulikpumpe. Diese pumpt Öl in die zwei Hydraulikzylinder. Das Absenken erfolgt durch die Verdrängung des Öls mittels Schwerkraft. Darüber hinaus gibt es Frontlader, die sogenannte doppelt wirkende Zylinder besitzen.

Diese Modelle können auch das Senken durch den Hydraulikdruck steuern. Frontlader verfügen je nach Modell über verschiedene Bedienelemente. Insbesondere ältere Modelle besitzen jeweils einen Hebel für das Heben und eines für das Senken. Neuere Varianten lassen sich hingegen einfacher bedienen. Der Fahrer nutzt hierfür einen einzigen Kreuzhebel oder Joystick. Als besonders praktisch erweisen sich Druck- und Kippschalter. Dadurch ist es möglich, drei Bewegungsfunktionen gleichzeitig zu nutzen.

Anbieter und Zusatzausstattung – diese Möglichkeiten gibt es

Das Angebot im Bereich Frontlader ist naturgemäß recht hoch. Entsprechend groß ist daher auch die Anzahl der Hersteller. Zu den bekanntesten zählen hierbei:

  • John Deere
  • Claas
  • Kubota
  • Hauer
  • Stoll
  • Hydrac
  • Quicke
  • MX
  • Alö

Die Kaufentscheidung hängt vor allem von den Faktoren Traktorleistung, Hubhöhe und Hubkapazität ab. Bedingt durch die spätere Nutzung fallen weitere Eigenschaften an, die der Frontlader besitzen sollte. So gibt es Frontlader spezielle für den Weinbergtraktor oder Modelle, die einen integrierten Wuchtausgleich besitzen. Für Frontlader gibt es eine große Auswahl an Werkzeugen, die den Tätigkeitsradius weiter erhöhen. Landwirte nutzen sie, um Strohballen, Futter oder Paletten von A nach B zu transportieren.

Gute Beispiele hierfür sind:

  • Schaufeln: Erdschaufeln, Getreideschaufeln, Mehrzweckschaufeln oder verstärkte Schaufeln.
  • Gabeln: Paletten Gabeln oder Dung Gabeln.
  • Ballenspieße und Rundballengreifer

Frontlader versus Teleskoplader: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Wie beim Frontlader, gibt es auch bei den Werkzeugen die Möglichkeit, neues oder gebrauchtes zu kaufen.

Neben dem Frontlader gibt es mit dem Teleskoplader eine weitere Möglichkeit, das Tätigkeitsfeld des Traktors zu erhöhen. Ein Vergleich zwischen beiden Varianten macht deutlich, dass sich beide Varianten in einigen Punkten erheblich voneinander unterscheiden. Beim Frontlader handelt es sich um ein Hubwerkzeug, welches im Frontbereich montiert wird. Der Teleskoplader ist hingegen eine fahrbare Baumaschine, die auch in der Landwirtschaft verstärkt zum Einsatz kommt.

Tipps zum Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs

Frontlader kosten je nach Modell mehrere tausend Euro. Es kann durchaus vorkommen, dass Landwirte einen fünfstelligen Betrag einkalkulieren müssen. Daher stellt sich wie beim Thema Traktor auch hier die Frage, ob es Alternativen zum Neukauf gibt. Die Antwort lautet eindeutig ja. Insbesondere im Internet finden Interessenten Portale, die Verkäufer und Käufer zusammenbringen. Gute Beispiele hierfür sind traktorpool.de, landwirt.com oder technikboerse.com.

Darüber hinaus besteht auch bei eBay die Möglichkeit, gebrauchte Frontlader zu erwerben. Ein großer Vorteil besteht darin, dass die gebrauchten Zusatzwerkzeuge weitaus günstiger sind, als neue. Beim Kauf eines bestimmten Modells sollten bestimmte Dinge vorab geprüft werden. Den genauen Check kann der Käufer daher oftmals nur direkt vor Ort durchführen.

Dies bezieht vor allem folgende Eigenschaften:

  •  Allgemeiner Zustand
  •  Alter
  • Hubkraft
  • Komptabilität mit dem Traktor
  • Anbaumöglichkeiten von Werkzeug
  • Bisherige Wartung und Pflege
  • Reparatur- und Wartungsmöglichkeiten

Fazit: Mit der beweglichen Stahlrohrschwinge schneller und effizienter Arbeiten

Der Lader erfüllt als Zusatzmodul am Traktor wichtige Aufgaben. Hierzu zählen unter anderem das Heben und Gegenständen von Materialen. Der Artikel hat die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der beweglichen Stahlrohrschwinge deutlich gemacht. Für den Landwirt ist es wichtig, dass Traktor und Schwinge zusammenpassen. Diverse Hersteller wie John Deere, Claas oder Kubota haben Frontlader in großer Auswahl parat. Diese können Landwirte neu oder gebraucht erwerben

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